Johanniskraut / Hypericum perforatum / Liposomaler Extrakt 10ml

Der liposomale Extrakt aus Johanniskraut wird aus dem hochwertigsten Kraut hergestellt, das von Hand an wilden Standorten in der Region Wielkopolska gepflückt wird. Er enthält eine ganze Reihe von interagierenden Wirkstoffen, von denen die wichtigsten sind: Hypericin, Flavonoide, Anthocyanidine, ätherische Öle, Phenolsäuren, organische Säuren, Phytosterole, Tannine und eine große Menge an Vitamin C. Das Johanniskraut wird seit der Antike geschätzt. Alte Gelehrte beschrieben es als nervenberuhigendes Kraut, das der Seele Klarheit verleiht. Johanniskraut hat ein breites Spektrum an Wirkungen auf den Körper. Je nachdem, wie es verwendet wird, kann es ein vielfältiges Wirkungsprofil aufweisen.

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Beschreibung

Die medizinischen Eigenschaften des Johanniskrauts sind seit der Antike bekannt und wurden erstmals im 19. Jahrhundert erwähnt, als der griechische Arzt Dioskurides die Zubereitung eines Gebräus aus Johanniskrautsamen und Honig empfahl. Er empfahl die tägliche Einnahme dieses Elixiers zu präventiven Zwecken und zur Verbesserung des allgemeinen Zustands des Körpers. Der Volksglaube schrieb der Pflanze die Fähigkeit zu, den Teufel abzuwehren, und nannte sie sogar ‚fuga daemonum‘, also ‚den Teufel vertreiben‘. Außerdem glaubte man, dass das Johanniskraut, wenn man es an das Fenster hängte, das Haus vor Blitzschlag schützen würde. Der Saft der Pflanze wurde zur Wahrsagerei und zur Erkennung von Krankheiten verwendet, wobei Blutungen und Wermut damit behandelt wurden. Die Asche des Johanniskrauts wurde zur Herstellung von ‚Glockensalz‘ verwendet, das wirksam gegen Leber- und Verdauungskrebs eingesetzt wurde.

Einstufung: Johanniskraut ist als Modulator des Nervensystems eingestuft worden. Die Einnahme von Johanniskraut führt zu einem Anstieg der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin, was sich in seinen antidepressiven, kognitionsfördernden und schlaffördernden Eigenschaften niederschlägt. Darüber hinaus reguliert die Pflanze die Funktionsweise des Verdauungssystems, insbesondere was die Gallensekretion und die Beschleunigung der Verdauung betrifft. Die im Johanniskraut enthaltenen Bestandteile wirken sich positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus und werden aufgrund ihrer photosensibilisierenden Eigenschaften bei der Behandlung von Vitiligo eingesetzt.

Die Zusammensetzung: Johanniskraut enthält eine Fülle von Wirkstoffen, darunter Naphthodiantrone, Phloroglucinolderivate, Flavonoide, Proanthocyanidine, Phenolsäuren, ätherische Öle, Xanthone, Carotinoide, gesättigte Kohlenwasserstoffe, Alkohole und viele andere.

Wirkungen von Johanniskraut (Hypericum perforatum):

Nervensystem:

Antidepressive Wirkung: Johanniskraut hat eine positive Wirkung bei der Linderung von Angstzuständen und Depressionen, indem es als Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) wirkt. Klinische Studien haben eine vergleichbare Wirksamkeit mit Trizyklika gezeigt, bei einer Behandlungsdauer von 4 bis 6 Wochen.

1 Antiepileptische und neuroprotektive Wirkungen: Johanniskraut ist eine Pflanze, der antiepileptische und neuroprotektive Eigenschaften zugeschrieben werden. Tierstudien deuten darauf hin, dass Johanniskrautextrakte eine anfallsmindernde Wirkung haben und die Nervenzellen vor den schädlichen Auswirkungen von

2 Unterstützung der kognitiven Funktion: Johanniskraut hat das Potenzial, die kognitiven Funktionen zu unterstützen. Verbindungen wie Hyperforin und Hypericin, die in der Pflanze enthalten sind, können sich positiv auf die Denkprozesse auswirken und die Konzentrations- und Gedächtnisleistung verbessern.

3 Antidepressive Eigenschaften: Studien weisen darauf hin, dass Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen wirksam ist. Verantwortlich dafür sind unter anderem Hyperforin und Hypericin, die jedoch nicht wasserlöslich sind. Daher werden liposomale oder alkoholische Extrakte aus Johanniskraut bei Depressionen empfohlen.

4 Serotonin-Stoffwechsel: Das im Johanniskraut enthaltene Hyperforin erhöht die Konzentration von 5-HT2-Rezeptoren im Gehirn und hemmt gleichzeitig die Wiederaufnahme von Serotonin. Diese Wirkung ist nicht direkt auf die Hemmung der Transporter dieses Neurotransmitters zurückzuführen, sondern auf eine Erhöhung der Natriumkonzentration in den Nervenzellen.

5) Dopaminmanagement: Die Einnahme von Johanniskraut kann zu einem Anstieg der Dopaminkonzentration im Gehirn führen. Studien an Ratten haben gezeigt, dass die Konzentration des Neurotransmitters im frontalen Kortex ansteigt, was zu mehr Energie, besserer Konzentration und verbesserten Gedächtnisleistungen führt.

6 Hirntumortherapie: Studien deuten darauf hin, dass Johanniskraut die Behandlung von Glioblastomen und Sterntumoren unterstützen kann, wobei es synergistische Effekte mit Zytostatika zeigt. In Deutschland ist es eine beliebte Therapieform bei Hirntumoren.

7 Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt: Dank seines Gehalts an Flavonoiden hat das Johanniskraut eine entspannende Wirkung auf die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Trakts. Es wird zur Behandlung von Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut, Koliken, Bauchschmerzen, Durchfall, Sodbrennen, Appetitlosigkeit und Blähungen eingesetzt. Er hilft auch bei der Produktion von Galle, was die Verdauung erleichtert, und das Trinken des Aufgusses vor den Mahlzeiten beschleunigt den Stoffwechsel.

8 Unterstützung der Leber: Johanniskraut steigert die Gallenproduktion, reduziert die Bildung von Ablagerungen und Gallenstau, was die Leber unterstützt. Seine antibakteriellen Eigenschaften können einer Helicobacter pylori-Infektion entgegenwirken und sind wirksam bei der Behandlung von Magengeschwüren.

Johanniskraut in Kosmetik und Hauttherapie

1 Verwendung in Kosmetika: Das in der Kosmetik seit langem geschätzte Johanniskraut findet seine Verwendung vor allem aufgrund der in den Bläschen enthaltenen roten Substanz, deren Hauptbestandteil das Hypericin ist. Die im Johanniskraut enthaltenen Gerbstoffe verleihen ihm außerdem eine adstringierende und entzündungshemmende Wirkung, weshalb die Pflanze in der Kosmetikindustrie sehr geschätzt wird.

2 Therapie der atopischen Dermatitis: Eine Studie deutscher Forscher bestätigte die Wirksamkeit von Johanniskraut bei der Behandlung der atopischen Dermatitis. Eine an 21 Freiwilligen durchgeführte Studie, die 2003 in der Zeitschrift Phytomedicine veröffentlicht wurde, zeigte, dass Johanniskrautsalbe zu einer Verbesserung der Haut führte, insbesondere zur Verringerung der atopischen Läsionen. Das Präparat war gut verträglich und hatte keine Nebenwirkungen.

3 Behandlung von Wunden, Verbrennungen und Akne: Johanniskraut wird aufgrund seiner adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften zur Behandlung von Schnittwunden, Erfrierungen und Verbrennungen eingesetzt. Es zeigt die Fähigkeit, Wunden zu desinfizieren, den Heilungsprozess zu beschleunigen und die Haut zu straffen. Dank des Hypericins wird das Johanniskraut auch bei der Behandlung von Akne geschätzt.

4 Unterstützende Behandlung von Vitiligo: Johanniskrautextrakt wird unterstützend bei der Behandlung von Vitiligo eingesetzt. Orale Präparate und das Einschmieren der Haut mit Johanniskrautsaft oder -öl in Kombination mit einer Bestrahlung mit ultraviolettem Licht zielen darauf ab, die Symptome der Krankheit zu lindern, indem die Melanozyten reorganisiert und die Melaninsekretion stimuliert werden.

5 Verwendung bei der Bekämpfung von Hautausschlägen: Der Sud aus Johanniskraut wird aufgrund seiner sanften und antiallergischen Eigenschaften zur Bekämpfung von Hautausschlägen bei Kindern empfohlen. Es ist wirksam bei der Beschleunigung der Wundheilung, was besonders bei immobilen Menschen wichtig ist, wo es zum Waschen von Bereichen verwendet werden kann, die zu Geschwüren und Wunden neigen.

6 Auswirkungen auf das Harnsystem: Dank seines hohen Gehalts an Flavonoiden, insbesondere Hyperosid, wirkt das Johanniskraut der Bildung von Urolithiasis entgegen. Es hat sich als wirksam erwiesen bei einer verminderten Urinausscheidung und bei Harnwegsinfekten. Seine harntreibende Wirkung verhindert die Bildung von Ablagerungen und Steinen und unterstützt die Gesundheit der Harnwege.

Johanniskraut: Sicherheit und Wechselwirkungen mit Medikamenten

Johanniskraut ist eine Pflanze mit vielen medizinischen Eigenschaften, aber seine Verwendung erfordert aufgrund mehrerer wichtiger Faktoren Vorsicht. In der Medizin wird sein Potenzial durch seine photosensibilisierenden Eigenschaften und seine Wirkung auf die Cytochrom-P450-Isoenzyme, die für den Stoffwechsel vieler Arzneimittel entscheidend sind, eingeschränkt.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln: Johanniskraut kann die Wirksamkeit vieler Medikamente beeinträchtigen. Verbindungen wie Hypericin können Cytochrom-P450-Isoenzyme aktivieren, was die Arzneimittelaufnahme verringert und die Arzneimittelresistenz erhöht. Es wird daher empfohlen, Johanniskraut nicht mit Medikamenten wie Verhütungsmitteln, Antibiotika, Antikoagulantien, Digoxin, Krebs-Chemotherapeutika und Psychopharmaka zur Behandlung von Depressionen zu kombinieren.

Auswirkungen auf die Haut: Das im Johanniskraut enthaltene Hypericin erhöht die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, was zu Lichtempfindlichkeit und Verbrennungen führen kann, insbesondere bei hellhäutigen Menschen mit Nävi und bestehenden Hautläsionen. Die Verwendung von Johanniskrautpräparaten im Sommer sollte mit Vorsicht und nach vorheriger Information durch einen Arzt erfolgen.

Behandlung von Wunden und pigmentierten Läsionen: Bei der Behandlung von Wunden und pigmentierten Läsionen mit Johanniskraut wird empfohlen, die Sonnenexposition zu begrenzen. Dies ist besonders wichtig, um nachteilige phototoxische Reaktionen zu vermeiden.

Anwender von Johanniskrautpräparaten sollten ihren Arzt immer über diese Tatsache informieren. Dies ist nicht nur für die Wirksamkeit der Pharmakotherapie entscheidend, sondern auch für die Sicherheit der Gesundheit und des Lebens des Patienten.

Es ist jedoch erwähnenswert, dass die Toxizität von Johanniskraut relativ gering ist, so dass es über längere Zeiträume hinweg verwendet werden kann.

Produkt auf Anfrage nach vorheriger Absprache (Formular, Telefon) erhältlich.

Im Kühlschrank aufbewahren 4-8’C

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